England

England - Geschichte

Die Spuren der englischen Bevölkerung reichen bis vor das 8. Jahrhundert v. Chr. und waren vermutlich ein Volk dunkler Hautfarbe. Später wanderten die Kelten auf das Festland, ehe sie nach Irland vertrieben werden. Eines der berühmtesten Relikte aus dieser Zeit sind die Steinkreise von Stonehenge, die auf ein Alter von ca. 3.500 Jahren geschätzt werden.

Etwa 55 v. Chr. kommen die Römer, angeführt von Julius Cäsar, nach England und gaben ihr den Namen „Britannia“.

Im 5.-7. Jahrhundert n. Chr. werden die Römer von den Germanen abgelöst, die zahlreiche Königreiche auf der Insel gründeten. In dieser Zeit wird London zur königlichen Residenz.

Erst im 11. Jahrhundert wurden die Angelsachsen von den Normannen besiegt. In den folgenden Jahrhunderten wird England immer wieder von unterschiedlichen Königshäusern regiert. Ein weiteres wichtiges geschichtliches Ereignis war der „Hundertjährige Krieg“ von 1337 bis 1453 zwischen Frankreich und England, den Frankreich am Schluss gewann. Von 1558 – 1603 führte die damalige Königin Elizabeth I. einen erbitterten Krieg gegen Schottland und Irland. In dieser Zeit wurde England auch zu einer Seemacht die überall gefürchtet war und mit der es im 18. Jahrhundert gelang, zahlreiche Kolonien zu erobern. Das 20. Jahrhundert wurde geprägt von den beiden Weltkriegen, in denen England stark involviert war, und der Abspaltung von großen Teilen Irlands im Jahre 1921.