In England herrscht, im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Ländern, Linksverkehr. Man findet in England auch viel häufiger Kreisverkehre, da es keine „rechts vor links“ oder „links vor rechts“ Regelungen gibt.
Die Infrastruktur in England ist sehr gut ausgebaut. So gibt es zahlreiche moderne Autobahnen und Landstraßen, die optimal zur Erkundung des Landes geeignet sind.
Ebenso wichtig ist auch der Luftverkehr für England geworden. Das Fluggastaufkommen ist in England nämlich, mit knapp 200 Millionen Passagieren pro Jahr, das höchste in ganz Europa.
Um zwischen den Inseln Großbritannien und Irland zu pendeln, stehen zahlreiche Fährverbindungen zur Verfügung.
England hat unzählige bekannte Persönlichkeiten, die weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt waren und auch heute noch sind. Eine weltweit bekannte Persönlichkeit war der Schauspieler und Regisseur Charlie Chaplin, der 1889 in London geboren wurde. Ein weiterer weltweit bekannter Regisseur war Alfred Hitchcock, dessen über 50 Filme stets die Kinos füllten. Zu den bekanntesten Autoren des Landes gehörten William Shakespeare, Edgar Wallace, Daniel Defoe und Charles Dickens.
Einer der erfolgreichsten Sänger des Landes ist Elton John, der auf der Trauerfeier von Prinzessin Diana das Lied „Candle in the wind“ sang.
Weitere bekannte Persönlichkeiten Englands sind Roger Moore, Liz Taylor, Sir Peter Ustinov, Prinz William und Kate Middleton.
Die englische Literatur umfasst eigentlich alle literarischen Werke, die in englischer Sprache verfasst wurden. Natürlich betrachtet man hier auch die Werke aus England in spezieller Weise.
Eine der bekanntesten Schriftsteller Englands ist William Shakespeare.
Die Werke der letzten Jahre lassen sich aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Themen kaum sinnvoll strukturieren. Hauptsächlich wurde hier mit unterschiedlichen Romanen, wie dem Nachkriegsroman, Frauenroman und Universitätsroman gearbeitet.
Die englische Kunst ist geprägt von der Architektur, Malerei, Kunsthandwerk und der Plastik. Seit der normannischen Eroberung, gehört England stilistisch gesehen zur romanischen Kunst der Normandie.
Die gotischen und romanischen Kathedralen, die von Beginn des 12. Jahrhunderts bis ins 16. Jahrhundert entstanden, gelten als herausragende Kunstwerke der Architektur.
Die ersten bekannten Gemälde stammten noch von ausländischen Malern, ehe sich im 18. Jahrhundert ein eigener britischer Stil entwickelte.
Bis heute ist die Landschaftsmalerei eine typische englische Stilrichtung.
Die meisten Kunsteinrichtungen, wie Galerien, Theater und Orchester, finden sich erwartend in London. Hier entstand über die Jahrhunderte ein lebendiges kulturelles Erbe, das sich heute in künstlerischen Bereichen wiederfindet.
Die Spuren der englischen Bevölkerung reichen bis vor das 8. Jahrhundert v. Chr. und waren vermutlich ein Volk dunkler Hautfarbe. Später wanderten die Kelten auf das Festland, ehe sie nach Irland vertrieben werden. Eines der berühmtesten Relikte aus dieser Zeit sind die Steinkreise von Stonehenge, die auf ein Alter von ca. 3.500 Jahren geschätzt werden.
Etwa 55 v. Chr. kommen die Römer, angeführt von Julius Cäsar, nach England und gaben ihr den Namen „Britannia“.
Im 5.-7. Jahrhundert n. Chr. werden die Römer von den Germanen abgelöst, die zahlreiche Königreiche auf der Insel gründeten. In dieser Zeit wird London zur königlichen Residenz.
Erst im 11. Jahrhundert wurden die Angelsachsen von den Normannen besiegt. In den folgenden Jahrhunderten wird England immer wieder von unterschiedlichen Königshäusern regiert. Ein weiteres wichtiges geschichtliches Ereignis war der „Hundertjährige Krieg“ von 1337 bis 1453 zwischen Frankreich und England, den Frankreich am Schluss gewann. Von 1558 – 1603 führte die damalige Königin Elizabeth I. einen erbitterten Krieg gegen Schottland und Irland. In dieser Zeit wurde England auch zu einer Seemacht die überall gefürchtet war und mit der es im 18. Jahrhundert gelang, zahlreiche Kolonien zu erobern. Das 20. Jahrhundert wurde geprägt von den beiden Weltkriegen, in denen England stark involviert war, und der Abspaltung von großen Teilen Irlands im Jahre 1921.
Die englische Küche genießt außerhalb von England nicht den besten Ruf und wird von vielen als langweilig und eintönig beschrieben. Allerdings ist nur wenigen bekannt, dass die englische Küche im 19. Jahrhundert einen sehr guten Ruf hatte, denn durch die vielen Kolonien und den dadurch einfachen Zugang zu exotischen Gewürzen und Lebensmitteln, konnte neue Qualität in der Speisenzubereitung erzielt werden, die sehr abwechslungsreich war.
Das typisch englische Frühstück besteht aus Eiern mit Speck und Würstchen sowie gebratenen Tomaten auf Toast. Eine beleibete Hauptspeise in England ist das Sunday roast, die, wie der Name schon verrät, normalerweise Sonntags verspeist wird. Dabei wird Lamm, Schwein oder Rindfleisch ist dünnen Scheiben mit Beilagen wie Bratkartoffeln, Karotten, Erbsen oder Brokkoli serviert. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Sunday roast ist der Yorkshire-Pudding, bei dem es sich um ein Backwerk aus Eierkuchenteig handelt. Besonders die Kartoffel spielt in der englischen Küche eine entscheidende Rolle. Sie wird in den verschiedensten Variationen wie z.B. als Backkartoffel oder Chips (Pommes frites) zubereitet. Die englischen Chips sind ebenso ein wichtiger Bestandteil des beleibtesten Fastfoodgerichtes in England, Fish and Chips.
Bei den Getränken ist nicht wie in den meisten europäischen Ländern der Kaffee, sondern der Tee das beliebteste Getränk im nicht alkoholischen Bereich. Bei den alkoholischen Getränken dominiert das Bier, welches hauptsächlich als Ale und Stout getrunken wird. Gin und Whisky sind die beliebtesten Schnapssorten der Engländer. Seit Jahrhunderten ist der britische Markt der Hauptabnehmer für süße Weine wie Sherry und Portwein.
In den Anfängen der Filmindustrie hatte die britische Filmkultur sehr großen Einfluss auf die technische und künstlerische Entwicklung des Mediums. So waren schon 1880 britische Entwickler an der Entwicklung der damals vollkommen neuartigen Filmtechnik beteiligt. Allerdings nahm dieser Einfluss immer weiter ab. Heut zu tage wird die Filmkultur von England sehr stark von der amerikanischen geprägt. Zu den bekanntesten Regisseuren von England zählen der weltberühmte Horrorfilmemacher Alfred Hitchcock, die James Bond Regisseure Peter Hunt, Lewis Gilbert und John Glen sowie der u.a. als Regisseur auftretende Charlie Chaplin.
Zu den bekanntesten Schauspielern von England zählen die James Bond Darsteller Daniel Craig und Roger Moore, Hugh Grant, Sir Peter Ustinov, Keira Knightley und Daniel Redcliff, der mit der Harry Potter Reihe seinen Durchbruch schaffte.
Zu den bekanntesten Filmproduktionen aus England gehören die Horrorfilmklassiker Psycho und Die Vögel sowie James Bond und die Harry Potter Reihe.
Der wichtigste Filmpreis in England ist der so genannte BAFTA Award.
Die englische Musikwelt hat viele weltberühmte Solokünstler und Musikbands hervorgebracht. Der wohl bekannteste englische Solokünstler ist Elton John, der zum Beispiel das Lied für die verstorbene Prinzessin Diana „Candle in the Wind“ gesungen hat. Die bekannteste und berühmteste Musikband aus England sind die Beatles, die eine der erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte sind. Diese setzten sich zusammen aus Paul McCartney, George Harrison, Ringo Starr, Stuart („Stu“) Sutcliffe. Die bekanntesten Titel der Beatles sind u.a. Let it be und Yellow Submarine.
Die englische Volksmusik ist zum Großteil im Folk angesiedelt. Die bekanntesten englischen Volksmusiker sind u.a. Edward Fowler und Joel Brown.
Zu den bekanntesten englischen Komponisten zählen z.B. Edward Elgar, Henry Purcell und Ralph Vaughan Williams.
Eine spektakuläre Sehenswürdigkeit ist der Wachwechsel der königlichen berittenen Leibgarde am Horse Guard Gebäude in Whitehall. Diese Sehenswürdigkeit findet täglich um 11:00 Uhr und Sonntags um 10:00 Uhr statt. Hier findet auch die jährliche Parade zum Geburstag der Königin von England statt.
Die Universitäten in England gehören zu den besten der Welt. In den Top 10 der besten Universitäten der Welt gehören neben den amerikanischen Universitäten auch zwei Universitäten aus England dazu. Die Universität von Cambridge belegt unter den zehn besten Universitäten einen beachtlichen vierten Platz. Die Universität von Oxford belegt im weltweiten Vergleich der Universitäten den zehnten Platz.
Im europäischen Vergleich besetzten gleich vier Universitäten aus England die ersten Plätze. Neben den schon erwähnten UniversitätenCambridge und Oxford, belegen das Imperial College und das UniversityCollege von London die Plätze drei und vier.
Insgesamt gibt es in England ca. 1 Millionen Studenten. Im Regelfall sind die Hörsäle mit maximal 40 Studenten besetzt, wodurch die Lernergebnisse erheblich verbessert werden können.
Die Studiengebühren liegen in England bei ca. 1500 Euro pro Jahr. Allerdings gibt es viele Universitäten, die den Höchstsatz an Studiengebühren in Höhe von 3000 Euro pro Jahr verlangen.
Viele Sportarten haben ihren Ursprung in England. Dazu zählen Fußball, Kricket, Rugby, Golf und Tennis. In Sachen Sport steht Fußball in England an erster Stelle und nicht wie z.B. auch Golf in Deutschland. Die höchste Fußballliga in England ist die Premier League. Zu den erfolgreichsten Mannschaften in England zählen der Rekordmeister FC Liverpool, Arsenal London, Chelsea London und Manchester United. Der bekannteste Fußballspieler in England ist David Beckham, der nicht nur durch seine sportlichen Erfolge auf sich aufmerksam macht.
Die Hauptmeisterschaften im Kricket und Tennis werden in England ausgetragen. Rugby ist in Schulen und auf den zahlreichen Internaten in England ein sehr populärer Sport.
Die Rugbynationalmannschaft von England gehört zu den besten Mannschaften der Welt und ist stets bei allen großen Turnieren vertreten.
Neben den Mannschaftssportarten sind in England auch Snooker und Pool sehr beliebt.
Zu den bekanntesten Sportlern in England zählen der schon erwähnte Fußballer David Beckham, der Formel 1 Fahrer Lewis Hamilton, der Tennisspieler Tim Henman und der Snookerspieler Ronnie O’Sullivan.
Work and Travel Programme in England ermöglichen den Teilnehmern, die Kombination eines Sprachkurses mit einem unbezahlten Praktikum in einem Unternehmen in England zu erleben.
An Work and Travel Programmen können Interessierte im Alter von 18 bis 30 Jahren teilnehmen. Ein Work and Travel Programm besteht aus einem mindestens 4-wöchigen Englisch-Kurs und dem darauf folgenden 6-wöchigen Praktikum, z.B. in einem Unternehmen in England.
Für gewöhnlich besteht die Möglichkeit, den Sprachkurs und das Praktikum zu verlängern.
Die Teilnehmer von Work and Travel Programmen werden meistens in Gastfamilien untergebracht.
Die Teilnehmer von Work and Travel Programmen in England werden von sogenannten Counselors unterstützt, welche die Teilnehmer auf Interviews mit potentiellen Arbeitgebern vorbereiten.
Während des zweiten Teils des Programms, werden der Sprachkurs und die Arbeit bei einem ansässigen Unternehmen in England kombiniert.
Praktika finden z.B. in folgenden Bereichen statt:
Bürotätigkeiten in einem Unternehmen z.B. in London
Wichtig zu wissen ist, dass eine Beschäftigung max. 6 Monate bei demselben Arbeitgeber möglich ist.
Besondere praktische Erfahrungen sind nicht nötig, kann aber in manchen Bereichen von Vorteil sein.
Wer sich für ein Au Pair Programm in England entscheidet, den erwarten viele neue Erfahrungen im Umgang mit den Einwohnern von England. Die Au Pair Gastfamilien in England werden von den Veranstaltern sorgsam ausgewählt und freuen sich auf ihr neues Familienmitglied.
Als Au Pair in England werden Sie einen Teil des Tages dem Kind bzw. den Kindern Ihrer Gastfamilie widmen: Das kann bedeuten, dass Sie sie je nach Alter zur Schule bringen und wieder abholen, mit ihnen spazieren, in den Zoo oder ins Kino gehen - mit ihnen spielen oder basteln. Sie helfen als Au Pair vielleicht bei den Hausaufgaben, bereiten kleine Mahlzeiten für die Kinder zu, waschen deren Wäsche oder schaffen im Kinderzimmer Ordnung.
Die Teilnehmer leben als Au Pair in England und absolvieren zu Programmbeginn einen 4-wöchigen Englisch-Sprachkurs an einer renommierten Sprachschule. Der Sprachkurs in England hilft den Teilnehmern Ihre Englischkenntnisse zu Beginn des Aufenthaltes zu intensivieren, um so sicherer im Umgang mit der Aussprache und Grammatik zu werden und sich im Familienalltag bestmöglich zurecht zu finden.
Bei den meisten Anbietern besteht jederzeit die Möglichkeit, an einem Au Pair Programm teilzunehmen.
Eine andere Variante sind Au Pair Programme ohne vorherigen Sprachkurs. Dabei haben Au Pair Teilnehmer die Möglichkeit, sich noch intensiver mit ihren Mitmenschen zu beschäftigen und mit diesen den Alltag in England zu erleben.
Auch hier ist ein Programmstart das ganze Jahr über möglich.
Laut einer Volkszählung im Jahre 2005 zählt England 50.431.700 Einwohner.
Damit stellt England 83 Prozent der Gesamtbevölkerung vom Großbritannien. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 384 Menschen pro km². Damit hat England nicht nur die höchste Bevölkerungsdichte in Großbritannien sondern auch eine der höchsten der Welt.
Die größte Stadt in England ist London mit 7.517.700 Einwohnern. Darauf folgen die Städte Birmingham (1.001.200 Einwohner ), Sheffiled (520.732 Einwhoner), Manchester (486.00 Einwohner), Bradfort (485.500 Einwohner), Leeds (457.875 Einwohner) und Liverpool (447.500 Einwohner).
Die Bevölkerung setzt sich aus vielen verschiedenen Vorfahren zusammen. So stammen die meisten Engländer von Kelten, Iberern, Römer, Anglen, Sachsen, Dänen und Normannen ab.
Seit dem letzten Jahrhundert wanderten viele Menschen aus der Karibik und aus Südasien ein. Diese haben sich besonders in den größeren Städten angesiedelt. Weitere Volksgruppen sind Süd- und Osteuropäer, Afrikaner, Chinesen und Vietnamesen.
Das Highschool System von England genießt einen sehr guten Ruf. Es gehört zu den ältesten und renommiertesten Highschool Systemen weltweit. In einer Highschool in England wird sehr viel Wert auf einen praktisch ausgerichteten Unterricht gelegt.
Ein Highschool – Jahr in England unterteilt sich in so genannte Terms. Der erste Term beginnt Anfang September und endet Mitte Dezember. Auf den Autumn Term folgt der Spring Term der Anfang Januar beginnt und Ende März zu Ende geht. Der letzte der drei Terms an einer Highschool in England, nennt sich Summer Term und geht von Anfang April bis Ende Juni.
An einer Highschool in England wird sehr großer Wert auf die Schulkleidung gelegt. Jede Highschool hat eine Schuluniform die von jedem Schüler getragen werden muss, solange er die Highschool besucht.
An einer Highschool in England werden z.B. Fächer wie Business Studies, Maths, English Combined und Psychology, Dance, Drama, Physical Education angeboten.
Wie an anderen Highschools auf der Welt verbringen Schüler in England sehr viel Zeit an ihrer Highschool. Deshalb werden auch an Highschools in England Freizeitangebote angeboten, denen nach dem regulären Unterricht nachgegangen werden kann . Besonders beliebt sind Rugby, Cheerleading, Trampolin, Dance, Badminton, Cricket und Soccer.
Weitere Informationen und Erfahrungsberichte von Teilnehmern:
England grenzt an Wales und Schottland. Zusammen mit Nordirland bilden diese Länder Großbritannien. Umgeben ist England von der irischen See im Westen, dem Ärmelkanal im Süden, der Nordsee im Osten und dem Atlantik im Südwesten. England ist flächenmäßig mit 130.395 km² der größte Teil von Großbritannien. Mit dieser Fläche bedeckt England ca. zwei Drittel von Großbritannien. Somit gibt es genug Platz um eine Unterkunft in England zu finden. Als ein typisches Merkmal von England können die englischen Küsten genannt werden.
Neben den Küsten finden sich in England noch weitere vielfältige Naturräume. England besteht zum größten Teil aus Tiefebenen die von Gebirgsketten durchzogen werden.
Die Hochlandregion von England trägt den Namen Pennies. Diese befindet sich im Norden von England und besteht aus mehreren Gebirgsketten. Die Hochlandregion von England erstreckt sich vom Peak District im Norden von England bis hin zu den Cheviot Hills im Süden Englands.
Weitere Mittelgebirge sind das Exmoor und das Dartmoor, die sich im Südwesten von England befinden.
Im Süden Englands befinden sich weitaus flachere Regionen. Dazu zählen die Yorkshire Wolds, Cots- und Lincolnshirewolds sowie die Isle of Purbeck. Weitere flache Gebirge im Süden sind die Chiltern Hills, North- und South Downs und Salisbury Plain.
Der höchste Berg in England ist der Scafell Pike in den Cumbrian Mountains mit 978 Metern.
Der längste und bekannteste Fluss von England ist die Themse. Neben ihr fleißen durch England der Severn, der Humber, der Trent und der Great Ouse.
Die größte Stadt ist London, mit 7.517.700 Einwohnern. Darauf folgen die Städte Birmingham (1.001.200 Einwohner ), Sheffiled (520.732 Einwohner), Manchester (486.00 Einwohner), Bradfort (485.500 Einwohner), Leeds (457.875 Einwohner) und Liverpool (447.500 Einwohner).
England liegt in der gemäßigten Klimazone und weißt, aufgrund des Golfstroms, ein eher feuchtes aber auch warmes Klima auf. Insgesamt weißt England ein wärmeres Klima als die Länder auf, die auf dem selben Längengrad liegen. Das Wetter ist in England sehr abwechslungsreich. Der Grund hierfür liegt darin, dass England von warmer Tropenluft und kalter Polarluft durchzogen wird.
Die wärmeren Regionen von England befinden sich im Osten und im Süden. In diesen Regionen ist es ebenfalls trockener als im Norden und im Westen von England.
Im Norden Englands beträgt der durchschnittliche Jahresniederschlag 1.000 mm und im Süden liegt dieser bei 700 mm pro Jahr.
Die niederschlagsintensivste Region von England befindet sich in den westlichen Highlands. Hier liegt der jährliche Durchschnittsniederschlag bei 3.000 mm pro Jahr.
Die trockenste Region von England liegt in Essex mit 600 mm pro Jahr.
Die jährlichen Sonnenstunden sind relativ gering, weil England meistens von einer Wolkendecke überzogen ist. Die durchschnittlichen Sonnenstunden pro Jahr liegen zwischen 1750 und 2100. Zum Vergleich: Deutschland liegt ca. in der selben Spanne. Durch das gemäßigte Klima ist England sehr selten von Naturkatastrophen betroffen. Diese sind vergleichbar mit denen die in Deutschland auftreten. Dazu zählen Winterstürme und Überschwemmungen.
Im Jahr 2003 wurde die höchste jemals gemessene Temperatur in England erreicht. Das Thermometer erreichte zu dieser Zeit 38,5° C. Die tiefste Temperatur wurde mit -27,2° C in Sutherland erreicht. Insgesamt fällt in England wenig Schnee, weil die Durchschnittstemperatur meistens über dem Gefrierpunkt liegt.
Wie auch in anderen europäischen Ländern verstehen sich die meisten Menschen in England, ca. 74%, als Christen. 92 % Prozent der in England lebenden Menschen beantworteten die Frage nach der Religionsangehörigkeit.
In England ist die Kirchenmitgliedschaft nicht mit der Religionszugehörigkeit gleichzustellen.
So lassen sich Statistiken über Kirchenmitgliedschaften nur sehr schwer erstellen, weil man in England nur dann als Mitglied einer Kirche angesehen wird, wenn man sich neben dem Gottesdienst auch am Gemeindeleben beteiligt. Die letzte offizielle Statistik wurde 1995 erhoben, bei der nur 14 % der gesamten Bevölkerung von England als Kirchenmitglieder gelistet wurden.
Diese verteilen sich zu 45 % auf die anglikanische Kirche, 19 % auf andere protestantische Kirchen und zu knapp 10 % auf die katholische Kirche. Früher wurden Katholiken als Minderheit empfunden, die jedoch geduldet wurde. Heute werden Katholiken als völlig normal angesehen.
Weitere Religionen in England sind der Islam, Hinduismus, Shiks, Judentum und der Buddhismus.
Die größten Kirchen die in England zu finden sind, sind die Chruch of England, Römisch-Katholische Kirche, Methodist Church of Great Britain und die United Reformed Church.
Die Amtssprache von England ist Englisch. Diese wird von 95 % der Bevölkerung von England als einzige Sprache gesprochen. Die sogenannte Aussprachvariante der Received Pronunciation wird von knapp 10 % der Engländer gesprochen. Am meisten kommt diese Hochsprache im südlichen Teil von England vor. Besonders in Teilen von London wird diese im Alltag gesprochen. Dieses akzentfreie Englisch wird auch in den meisten Schulen in Deutschland unterrichtet. Wer einmal Urlaub in England macht und Schulenglisch beherrscht, wird keine Probleme haben sich zu verständigen.
In England kommen diverse lokale Dialekte in einer Vielzahl vor, die aber nicht als offiziell gelten und meist nur mündlicher Natur sind. Die Dialekte wurden bis vor wenigen Jahren noch als soziale Makel angesehen und verrieten viel über das soziale Umfeld der Menschen.
Für Hörgeschädigte wird in England die sogenannte “British Sign” Language verwendet.
England wird von einer konstitutionell-parlamentarischen Monarchie geleitet.
Das Oberhaupt von England ist Königin Elisabeth II., die dieses Amt seit dem 6. Februar 1952 inne hat. Seit dem 27. Juni 2007 ist Gordon Brown der Premierminister von England.
Dieser löste den vorigen Premierminister Toni Blair ab.
Die Regierung von England hat ihren Sitz in der Hauptstadt London. In London befindet sich das britische Ober- und Unterhaus. Diese tragen die Namen: House of Lords and the House of Commons.
Das Unterhaus setzt sich aus 651 demokratisch gewählten Mitgliedern zusammen und bildet das eigentliche Parlament. Den Vorsitz im Unterhaus von England übernimmt der so genannte überparteiliche speaker. Eine wichtige Aufgabe die das Unterhaus von England übernimmt, ist die Wahl des Premierministers. Premierminister wird immer der Parteivorsitzende der am stärksten vertretenen Partei.
Die Minister die im Unterhaus von England vertreten sind können auch aus dem Oberhaus stammen. Ausnahme bildet hier der Regierungschef, der aus dem Parlament stammen muss.
Die Vorschrift besagt, dass die Regierungswahlen alle fünf Jahre abgehalten werden müssen.
Jedoch kann der Premierminister die Wahlen auch früher ansetzten, aber nicht öfter als einmal pro Jahr.
Die größten und wichtigsten Parteien in England sind die Labour-Partei, aus der auch der derzeitige Premierminister Gordon Brown stammt, die Partei der Konservativen oder auch die Tories und die Koalition der Liberalen und der Sozialdemokraten.
Die Königin von England ist zwar auch in London ansässig, jedoch übernimmt diese eher repräsentative Aufgaben, als wirklich in das politische Geschehen einzugreifen.
Das politische Oberhaus von England setzt sich aus den “Peers” zusammen. Dies sind Mitglieder der gehobenen Aristokratie. Das heisst, hierbei handelt es sich vermehrt um die oberen Geistlichen der anglikanischen Kirche. Das Oberhaus von England hat seit dem frühen zwanzigsten Jahrhundert stark an politischer Bedeutung verloren.
Im Gegensatz zu den angrenzenden Staaten hat England kein Landesparlament und ebenso keine Landesregierung. Diese Aufgaben werden vom Parlament und der Regierung des Vereinigten Königreiches übernommen.
Im Kontrast zu der Monarchie wuchs die politische Macht des Parlaments nur sehr langsam.
In Zukunft soll diese Struktur verändert werden, um England in verschiedene administrative Landesregionen mit einer eigenen Verwaltung aufzuteilen. England hat als einziges Land in Europa keine geschriebene Verfassung. Daher stellt sich oft die Frage, ob England nur ein Teil des Vereinigten Königreiches oder ein eigenständiger Staat ist.
In England besteht vom fünften bis zum sechzehnten Lebensjahr die Schulpflicht. Zukünftige Grundschüler besuchen vorher Vorschulen, die sie auf die Grundschule vorbereiten. In England ist es ebenfalls üblich, die Kinder in kostenpflichtige Vorschulen oder Kindergärten zu schicken.
Ein Zwischenschritt zwischen der Vorschule und der Grundschule, sind die so genannten “reception classes”, die dann angewendet werden, wenn die Kinder vor ihrem fünften Lebensjahr eingeschult werden sollen. In der Grundschule besuchen die Schüler anfangs die erste Stufe, die in England “Infants School” genannt wird. Sobald das siebte Lebensjahr erreicht ist, wechseln die Schüler in die Junior School. Auf die Junior School folgt die Comprehansive School, die vergleichbar ist mit einer Gesamtschule in Deutschland. Ca. 85 % der Schüler besuchen diese Schule. Diese Schulen gewähren allen Schülern zwischen 11 und 18 Jahren eine vielfältige Schulausbildung.
Eine andere Schulform bildet die Grammar School. Diese Schulen nehmen nur Schüler auf, die sich durch besondere Fähigkeiten ausgezeichnet haben. Die Ausbildung richtet sich hauptsächlich nach einer akademischen Bildung.
Um auf einer Grammar School aufgenommen zu werden, müssen die Schüler eine Aufnahmeprüfung bestehen, die 11-plus genannt wird.
Eine weitere Schulform bietet die Secondary Modern School. Diese Schule besuchen Schüler, die eine technische Ausbildung anstreben. Diese Schulen werden aber nur von ca. vier Prozent der Schüler besucht.
Die City Technology Colleges, vermitteln eine umfangreiche Ausbildung in den Gebieten der Technik sowie der Wirtschaft.
Dabei handelt es sich meistens um unabhängige Schulen, die von der Regierung und von Sponsoren aus der Wirtschaft finanziert werden. Deshalb werden auf diesen Schulen auch keine Schulgebühren erhoben. Ein weiterer Vorteil sind die engen Beziehungen zu den Sponsoren.
Specialist Schools sind spezialisierte Schulen, die eine vielfältige Ausbildung in den Bereichen Techink, Sport, Sprachen und Kunst garantieren. Jede Schule kann eine Specialist School werden, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind.
Einen weiteren Schulsektor bilden die selbstständigen Schulen, die weitaus höhere Schulgebühren erheben als die restlichen Schulformen. Diese können mehrere tausend Euro betragen.
Public Schools sind in England ebenfalls sehr weit verbreitet. Diese erheben keine Schulgebühren und legten früher Wert auf die klassiche Bildung. Das heisst, dass viel Wert auf die Formungen des Charakters und auf die sportlichen Leistungen gelegt wurde. Heutzutage orientiert sich der Stundenplan eher an denen von staatlichen Bildungseinrichtungen.
Die nächste Stufe sind die Universitäten, in denen die Studenten ihre akademischen Grade erhalten können. Die Universität von Oxford, war die erste Universität in England. Diese wurde im zwölften Jahrhundert erbaut und besteht aus mehreren Colleges. Das älteste College, das UniversityCollege, wurde 1249 gegründet.
Die Wirtschaft von England wird vom Dienstleistungsektor sowie von der verarbeiteten Industrie dominiert. Die in England am meisten vorkommenden Bodenschätze sind Erdöl, Eisenerz, Buntmetall und Steinkohle. In der verarbeitenden Industrie sind vorallem der Maschinenbau, die Werften und der Kraftfahrzeugbau weit verbreitet. Des Weiteren verfügt England über eine sehr weit entwickelte Raum- und Luftfahrttechnik.
Auf Grund des relativ hohen Ölvorkommens werden in England sehr viele Raffinerien betrieben. Das industrielle Ballungsgebiet von England befindet sich in dem Gebiet zwischen Manchester und Birmingham. England exportiert die meisten seiner Erzeugnisse. Beispiele hierfür sind Stahl, Maschinen, Kraftfahrzeuge und Textilien. Aus den landwirtschaftlichen Erzeugnissen werden überwiegend Wolle und Rindfleisch exportiert.
Die Landwirtschaft nimmt in England einen weniger hohen Stellenwert ein. Ca. 30% der Fläche von England werden als landwirtschaftliche Nutzfläche verwendet. Vor allem wird in England Hafer, Weizen und Gemüse angepflanzt. Dazu zählen Kartoffeln und Zuckerrüben.
Die Hälfte der für die Landwirtschaft zur Verfügung stehenden Fläche wird als Weiden für die Rinder und Schafe genutzt.
Der landwirtschaftliche Ertrag reicht nicht aus um die Bevölkerung von England zu ernähren. Deshalb müssen viele Produkte importiert werden, um die Versorgung der Bevölkerung zu sichern.